Date your city, life & yourself

There is so much more to life than finding someone who will want you, or being sad over someone who doesn’t. There’s a lot of wonderful time to be spent discovering yourself without hoping someone will fall in love with you along the way, and it doesn’t need to be painful or empty. You need to fill yourself up with love. Not anyone else. Become a whole being on your own. Go on adventures, fall asleep in the woods with friends, wander around your city by day or night , sit in a coffee shop on your own, write on bathroom stalls, leave notes in library books, dress up for yourself, give to others, romanticizie life like you can’t survive without it. Live for yourself and be happy on your own. It isn’t any less beautiful, I promise.

Ich teile und das tu ich gerne, liebend gerne. Egal ob es mein Essen, die Decke oder eine Bank zum sitzen ist. Aber am aller liebsten teile ich wohl Momente, Momente die zu gemeinsamen Erinnerungen werden. Ich liebe die Vorstellung davon, in der Zukunft sagen zu können „weißt du noch als wir…?“. Um diese Frage aber nicht nur mir sondern auch dem Anderen aus der Erinnerung stellen zu können ist es für mich noch wichtiger, die schönen Lebensmomente mit ganz besondern Personen zu teilen. Menschen von denen ich weiß, sie werden da bleiben. Dann kann ich ganz einfach Ausflüge in meinen Gedankenpalast machen und finde dort Erinnerungen beispielsweise an meinen ersten Urlaub außerhalb Europas, an das mal als ich am Bahnhof in Mailand schlafen musste weil wir keine Unterkunft bekommen haben, mein erster Konzertbesuch oder das erste mal Drogen nehmen. Wenn ich möchte, kann ich jetzt zum Handy neben mir greifen und die Personen aus den Erinnerungen anrufen und ihnen davon erzählen, dass ich gerade daran denken musste. Erinnerungen verschwinden, aber die Menschen müssen das nicht. Zumindest nicht bei mir.

Diese kleine Vorliebe besondere Momente und ganz besonders erste Male mit besonderen Menschen zu teilen macht es mir manchmal nicht einfach. Es gibt Städte, Länder, Erfahrungen, Vorstellungen, Erlebnisse und noch viel mehr was ich mir in meinem Kopf manchmal aufhebe, aufhebe für die besondern Menschen. Menschen bei denen ich weiß, sie werden mich nicht verletzten.

Das Problem das sich aber immer öfter ergibt, ist dass der Kreis meiner Lieblingsmenschen klein ist. Nicht immer hat jemand Zeit, ist offen oder neugierig genug für das was ich vorhabe. Für meinen Teil mag ich es so wie ich lebe, aber auch nur weil ich schon lange angefangen habe Erinnerungen mit mir alleine zu sammeln. Ich habe damit ganz klein angefangen und habe eine „To-want-to-do-Liste“ geschrieben und angefangen sie ganz alleine mit mir abzuhaken. Es fühlt sich anders an, etwas für sich zu haben, ein Geheimnis mit sich selber, aber das fühlt sich schön an.

Ich will euch damit zeigen, dass es nicht immer die großen Dinge sind die einen Unterschied machen, sondern die ganz kleinen. Die kleinen Momente und Erinnerungen an Zeit mit sich selbst. Denn wenn ich auch an eine Sache glaube, dann daran, dass man erst lernen muss alleine Momente genießen zu können bevor man weiß wie man sie teilen kann.

Milk and Honey

Ich hab es viel zu selten getan. Viel zu selten.  Ein Buch, ein Café und ich, für Stunden. Zum Glück habe ich angefangen und Rupi Kaur ist mit Schuld daran. Letzten Samstag bin ich alleine durch die sonnigen und eiskalten Straßen im Prenzlauer Berg gelaufen und habe mich in einem kleinen Bücherladen verloren. Wiedergefunden habe ich mich mit „Milk & Honey“ und dem leckerstem Matcha Latte seit langem. Ich saß dann dort für Stunden, mein Handy war aus und meine Gedanken einen ganzen Tag nur bei dem Buch, der Autorin, ihrem Leben und meinem. Als Andenken an den Tag, musste ich das Buch natürlich mitnehmen.

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The black suit

An Tag 2 bin ich alleine ins Kino, das aller erste Mal. Ich hab mir ein neues, kleines Kino ausgesucht, mir meine Lieblings Schoki gekauft und mir 2h lang zwischen Paaren Ryan Gosling in La La Land angeguckt. Es war der Beste Film seit gefühlten 4729389 Jahren, ich musste ihn zwei Tage später noch einmal gucken. Ich musste ungefähr 6 mal weinen, 4729 mal lachen (als Einzige im Kino) und konnte am Ende vom Film meine Gedanken mit niemandem teilen. Wie ich das Ende fand und wie ich über die eine große Liebe denke, habe ich nur mir selber beantwortet. fullsizerender

Hangover for sale

Warum weiß ich nicht, aber ein Städtetrip mit meinen Mädchen stand noch auf meiner To-want-to-do-list, jetzt ist er bald abgehakt. Wir haben Budapest gebucht, 4 Nächte, billiger Alkohol, eine wunderschöne Stadt und die liebsten Herzmenschen die mein Zuhause sind. Sich auf Momente zusammen zu freuen ist fast genau so schön wie nachher an sie zu denken.

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Give to those who have nothing to give to you

Hierzu sage ich nicht viel, außer das ich nicht gedacht hätte das es mein Leben jemals so bereichern könnte. Ein ganz bestimmter Mensch war Auslöser dafür, dass ich angefangen habe mich ehrenamtlich um Menschen zu kümmern die Hilfe, Zuneigung, Wärme oder einfach Ablenkung brauchen. Jede Woche sehe ich jetzt Maira, lese mit ihr, spiele oder erzähle ihr was bei mir so los ist und obwohl sie erst 5 ist gibt sie mir  die Ratschläge. Seitdem Maira da ist, weiß ich ein kleines bisschen mehr wer ich bin.fullsizerender-2

Wanderlust

Es war Sonntag, im Januar, ich war alleine zuhause, die Sonne schien, der Himmel war blau, die Sonne selbst durch das Fenster so warm. Ich liebe Sonntage, schon immer. Sonntage geben einem das Gefühl die Zeit steht ganz kurz einfach mal still. Ich zog meine Sonnenbrille und meine wärmsten Schuhe an, lud mir ein paar neue Alben auf mein Handy und machte mich auf den Weg zum Teufelsberg. Da wollte ich schon seit 3 Jahren hin, aber es hat nie geklappt. Um ganz nach oben zu kommen und den Ausblick über ganz Berlin genießen zu können muss man gut 1h durch einen Wald spazieren. Obwohl es Sonntag war, war ich dort fast komplett alleine mit dem frischen Schnee, der klaren Luft und der guten Musik. Es war mein Lieblingstag im Januar. Oben angekommen ging mein Handy aus und es war nur noch still und ich hab der Sonne ganz langsam beim Untergehen zusehen können.

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Vermutlich sollten wir alle, ein klein wenig mehr aktive Zeit mit uns verbringen um uns selber besser kennenzulernen und lieben zu lernen um herauszufinden was wir mögen und was uns berührt. Und ja, alleine ist es nicht weniger schön. Versprochen.

 

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Verfasst von

I like poems. Museums. Real conversations. Genuine people. Fantasies. I like stories. Intimacy. I like soul. I love the rain. I love how it softens the outlines of things and the world becomes blurry.

2 Kommentare zu „Date your city, life & yourself

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