Why you’ll never forget your first love

Some memories never leave your bones.

Like salt in the sea: they become part of you.

Im Nachtbus vom lautem Bangkok in den ruhigen Norden Thailands hat mich die Kurzgeschichte „The Ice Palace“ von F. Scott Fitzgerald begleitet. Nachdem ich mich ein wenig im Leben der jungen Protagonistin Sally verloren habe, die sich ähnlich wie ich auf einer Reise begibt um nach etwas Besonderem zu streben denke ich viel über ihre Gedankengänge nach. Die letzte Seite hab ich zwar schon lange beim Aussteigen in Chiang Mai geschlossen aber ein Satz wird mich die nächsten Tage hier im Norden andauernd begleiten: „You’ve a place in my heart no one else ever could have“. Seine erste große Liebe vergisst man nicht und sie macht es allen anderen so verdammt schwer und das hat Thailand mir bis jetzt beigebracht.

Der erste Sonnenuntergang in den ich mich verliebt habe war vor 2 Jahren in Marokko, es hat mehr als 20 Monate und bestimmt 7490 Sonnenuntergänge gebraucht bis ein neuer magischer Abend kam der mir so sehr den Atem geraubt hat das ich ihn nie wieder vergessen kann. Was ich damit sagen will? Es sind nicht nur Menschen in die wir verliebt waren die wir später mit jemand anderem und den neuen Gefühlen vergleichen, es sind auch Momente und Orte. Bei meiner Reiseplanung habe ich mich ganz bewusst für den Norden von Thailand entschieden weil jeder meiner Freunde davon geschwärmt hat wie magisch der Night Bazaar von Chiang Mai ist oder der weiße Tempel in Chiang Rai, aber ich bin ehrlich, der Funke ist immer noch nicht übergesprungen. Ich bin fast schon ein wenig enttäuscht vom Norden. Ich habe mich gefragt woran es liegen kann, dass Andere diese Städte als so magisch und einzigartig empfinden und sich bei mir kaum etwas tut? Die Antwort habe ich zwischen den Seiten von „The Ice Palace“ gefunden. Ich habe mich einfach so sehr in Indonesien und seine Orte verliebt das es Anderen (vergleichbaren) Orten jetzt so schwer gemacht wird diese Erfahrungen und Gefühle zu übertreffen. Dankbar für meine Erkenntnis, probiere ich jetzt noch mehr als vorher jeden morgen mit einer neutralen Einstellung aufzuwachen und die Gegend im Norden zu erkunden, was mir besonders gut gefallen hat und was ihr wirklich machen solltet erzähl ich euch jetzt 🙂

Buy the ticket, take the ride

Von Anfang an wollte ich Thailand so low budget wie möglich bereisen, ich habe mich auf klapprige, heiße und alte Züge eingestellt die kaum etwas kosten und mich einmal durch das Land bringen. Stattdessen erwarten einen hier tausende komfortable Möglichkeiten (eigentlich gibt es keine ungemütliche) um von A nach B zu kommen. Um von Bangkok nach Chiang Mai zu kommen kann man entweder den Nachtzug mit Bett (30-40€) nehmen oder einen Nachtbus (15-30€). Ich habe mich für den billigsten Nachtbus entschieden und war so überrascht von dem Komfort mit dem nichtmal Deutschland ansatzweise mithalten kann. Neben 3 Mahlzeiten (für 10h) habe ich ein Kissen, Decken, Filme und Kopfhörer bekommen. Wenn ihr in Chiang Mai ankommt, nehmt ein kleines Tuk Tuk um zu eurer Unterkunft zu kommen (zwischen 3-8€).

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Rooftop, beer and good company

Selten habe ich mich so wohl gefühlt wie im Haus Hostel. Das kleine Haus verteilt sich über 3 Stockwerke und ein Dach auf dem man mit Bier und seinen Freunden den Abend genießen kann. Neben kostenlosem Frühstück (eine Nacht kostet 8-10€) habe ich mich ganz dolle in das Wohnzimmer verliebt in dem man innerhalb von 3 Sekunden die anderen Haus Bewohner kennenlernt und zusammen Pläne für den Tag schmieden kann.

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Old feelings, old town

Hinter einer etwa 4 Meter hohen Mauer versteckt sich die kleine Altstadt von Chiang Mai. An einem Vormittag schafft man es einmal kreuz und quer durch die Stadt. Dabei quert man kleine bunte Cafés, Boutiquen mit Hippie Klamotten, viele Tempel und kleine Restaurants. Empfehlen kann ich Coconut Shell, Lemongrass Restaurant und wie immer die kleinen Straßen Restaurants in denen die Einheimischen essen. (Main dish 1-2€)

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Chiang Rai

So gut wie niemand kommt nach Chiang Mai ohne nach Chiang Rai zum Wat Rong Khun (white temple) zu fahren. An jeder Ecke werden euch in Chiang Mai guided Tours für 30-50€ angeboten, dafür werdet ihr die knapp 2h zum Tempel gefahren und vor Ort mit Informationen gefüttert, ich lege es euch ans Herz ohne eine Tour hinzufahren. Wir haben uns zu 4 ein Auto gemietet und sind selber hingefahren und mussten nur noch 1€ Eintritt zahlen. Der Tempel ist wirklich nicht groß und länger als 2h kann man da kaum verbringen, 50€ sind einfach viel zu viel. Ein Auto könnt ihr euch eigentlich überall mieten oder vorher über das Internet buchen. Ein Tag sollte nicht mehr als 20-25€ kosten und ein voller Tank etwa 20€.

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Jetzt geht es mit dem Auto weiter nach Pai (fast schon Birma).

 

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Verfasst von

I like poems. Museums. Real conversations. Genuine people. Fantasies. I like stories. Intimacy. I like soul. I love the rain. I love how it softens the outlines of things and the world becomes blurry.

Ein Kommentar zu „Why you’ll never forget your first love

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